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    Nila E. Sebastian
 
    Wege und Umwege. Mein Leben, T. 1
    

 
    Berlin 2005, ISBN 3-00-017228-9
 
    388 S.; 14 x 21 cm; brosch.
 
    € 12,95 (zzgl. 2,-€ Verpackungs- und Portokosten )


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Zur Autorin:


Nila E. Sebastian, 1936 in Eisenach/Thüringen in einem Hinterhaus als Edeltraud Geißbauer geboren, arbeitete als Bauernmagd, Hauswirtschaftsgehilfin, Schwesternhelferin, Fabrikarbeiterin und Sekretärin. Seit 1969 lebt sie in Berlin. Sie malt seit 1980 und schreibt seit einigen Jahren Artikel und monatlich ein Editorial im „Sein“, einer Berliner Zeitschrift für Spiritualität, Psychologie und Körperarbeit.

Zum Inhalt:

Im ersten Teil ihrer Lebenserinnerungen erzählt die Autorin, Älteste von fünf Kindern, über ihre Kindheit, von Schutz und Einengung durch das christliche Elternhaus und - aus der Sicht einer Drei- bis Neunjährigen – über ihre Erlebnisse in der Hitlerzeit und im 2. Weltkrieg, den sie ziemlich abgeschirmt in ihrer Heimatstadt Eisenach erlebt. Sie beschreibt den Einmarsch der Amerikaner, später der Roten Armee und die Hungerjahre nach Kriegsende, die Schulzeit zwischen 1945 und 1949 und erwähnt auch das, was die Eltern nicht wissen dürfen: die Doktorspiele und die Neugier, etwas über das sexuelle Leben der Erwachsenen zu erfahren.

Ihre Kindheit ist zu Ende, als die Familie 1949 in die Heimat des Vaters nach Franken übersiedelt und sie auf einem Bauernhof mitarbeiten muss. Von 1950 an arbeitet sie als Magd. Sie entzieht sich dem Elternhaus mehr und mehr, geht eigene Wege, und verheimlicht den Eltern vieles. 1955 macht sie in Oberbayern eine Lehre als Ländliche Hauswirtschaftsgehilfin, arbeitet später auf einem Gut, in einer Heimvolkshochschule und als Schwesternhelferin.

1962 verschlägt es sie nach Wanne-Eickel in ein Bergwerkslehrlingsheim, wo sie als Hauswirtschaftsgehilfin arbeitet. 1963 heiratet sie einen Bergmann. Was sie erst später erfährt – ihr Mann ist wegen eines Sexualdeliktes vorbestraft. Kurz nach der Geburt ihres Sohnes muss er wegen einer erneuten Straftat ins Gefängnis. Nach seiner Entlassung zieht die Familie nach Gladbeck, und ein Jahr nach der Geburt des zweiten Sohnes nach Hamburg, wo ihr Mann wieder straffällig wird. 1969 ziehen sie nach Berlin, wo die Autorin heute noch lebt. Ihr Mann setzt sich wegen der drohenden Gefängnisstrafe nach Australien ab und lässt sie mit den Kindern zurück. Sie beginnt Anfang 1971 eine Ausbildung zur Stenokontoristin und tut so den ersten Schritt in ein eigenständiges Leben.
Was sie seit 1971 erlebt hat, und warum sie sich Nila nennt, erfahren die Leserinnen im 2. Teil ihrer Biografie.

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Rezension